Rasgos psicosociales de las capas burocráticas

De Carlos Pérez Soto
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Rasgos psicosociales de las capas burocráticas

La burocracia en las bellas letras

Franz Kafka y la burocracia

Franz Kafka und die bürokratische Herrschaft

  • Markus Rackow, 2007, Universität Leipzig, Institut für Politikwissenschaft, Seminar: „Staatsmetaphorik“ Bürokratische Herrschaft bei Franz Kafka - Prophezeiung des Totalitarismus? ISBN 978-3-638-81996-1
  • Florian Kaltenhäuser, 2008, Machtkonstellationen und Bürokratie in Kafkas "Das Schloß?": "Freiheit aus selbstverschuldeter Unfreiheit?", Studienarbeit im Fachbereich Germanistik der Ludwig-Maximilians-Universitat München


Milan Kundera y la burocracia

Kundera als Philosoph

Leidenschaft und Leichtigkeit


La burocracia en la historia

  • Rüdiger von Krosigk, 2010, Bürger in die Verwaltung!: Bürokratiekritik und Bürgerbeteiligung in Baden. Zur Geschichte moderner Staatlichkeit im Deutschland des 19. Jahrhunderts, ISBN 978-3837613179


Burocracia y Nomenclatura

  • Milovan Djilas, Die neue Klasse. Eine Analyse des kommunistischen Systems, Kindler, München 1957.

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  • René Ahlberg, "Die Bürokratie als herrschende Klasse in sozialistischen Gesellschaften", publicado en "Verwaltete Bürger - Gesellschaft in Fesseln : Bürokratisierung und ihre Folgen für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft / Heiner Geißler, Frankfurt am Main: Ullstein, 1978. S. 190-199, ISBN 3-548-00657-4, (Ullstein Buch, Nr. 657)
Es wird versucht, die Bürokratie in sozialistischen Ländern als herrschende Klasse zu porträtieren. Gegen die zahlreichen Einwände gegen die Möglichkeit, daß die sozialistische Bürokratie eine Klasse bildet und tatsächlich herrschen könnte, werden drei Gründe angeführt: Der Autor hält die Annahme für wahrscheinlich, daß die politische Machtelite - beispielsweise in der Sowjetunion - Bestandteil der bürokratischen Machthierarchie ist. Zudem hält er die Auffassung für unvollständig, daß die Bürokratie nur mit Hilfe des politischen Systems und des Einsatzes der Ideologie die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung beherrscht. Diese Auffassung entspreche nicht mehr den Bedingungen einer voll durchorganisierten sozialistischen Ordnung. Drittens verbinde sich mit der These, die Bürokratie herrsche nur vermittels des politischen Systems, die Vorstellung von einer Labilität ihrer Machtgrundlagen. Daß die bürokratische Herrschaft weit stabiler und dauerhafter ist als angenommen, wird aufgezeigt.
  • Willi Dickhut, "Die Restauration des Kapitalismus in der Sowjetunion", Verl. Neuer Weg, Stuttgart, 1974. 322 S., ISBN 3-88021-098-5
Der Verfasser setzt sich in einem ersten Teil mit der "Klasse der neuen Bourgeoisie" in der UdSSR auseinander. Er behandelt die "Entwicklung der Bürokratie von einer kleinbürgerlichen Schicht zur herrschenden neuen bürgerlichen Klasse", den "revisionistischen Staatsstreich Chruschtschows" sowie die Aufhebung der Diktatur des Proletariats in der Sowjetunion. In einem zweiten Teil werden Elemente der "neuen kapitalistischen Wirtschaft" in der UdSSR dargestellt (kapitalistisches Profitprinzip, kapitalistisches Prinzip der Arbeitsproduktivität, Aufhebung des sozialistischen Verteilungsprinzips). In einem dritten Teil behandelt der Verfasser die "Entwicklung des Kapitalismus neuen Typs zum Sozialimperialismus". Thematisiert werden die "wirtschaftliche, politische und militärische Expansion des Sozialimperialismus" sowie die wirtschaftliche und ideologische "Integration des Sozialimperialismus in das imperialistische Weltsystem". Abschließend werden "Probleme der Marxisten-Leninisten in der Sowjetunion" diskutiert. (WZ)
  • Was war die Sowjetunion?: Kritische Texte zum real existierenden Sozialismus Broschiert – 15. März 2007, Marcel van der Linden (Herausgeber, Autor), Ernest Mandel (Autor), Tony Cliff (Autor), Antonio Carlo (Autor), Hillel Ticktin (Autor), Chris Arthus (Autor), Leo Trotzki (Autor)
Marcel van der Linden dokumentiert die trotzkistische Diskussion über den Charakter der Sowjetunion
Die Sowjetunion und ihr einstmals realsozialistischer Orbit sind Geschichte. Doch was jahrzehntelang und auf einzigartige Weise die linken Gemüter und Leidenschaften zum Kochen brachte, zieht noch immer mehr Energie auf sich, als es oberflächlich erscheinen mag. Dort, auf der Oberfläche, geht es um die Nostalgie vergangener Sicherheiten und um den Kampf um Anerkennung jener, die auf je unterschiedliche Weise an diesen "Sozialismus" geglaubt haben. Noch die heutigen zeitgeschichtlichen Prozesse können ohne eine Berücksichtigung solcher Mentalitätsgeschichte nicht wirklich verstanden werden.
Doch die erinnernde Deutung dieser Geschichte geht über solcherart Vergangenheitsbewältigung weit hinaus. Denn was wir hier vor uns haben, ist auch ein gleichsam überwältigendes Reservoir an praktisch-politischen Erfahrungen für jede Diskussion zukünftiger Übergänge vom real existierenden Kapitalismus zu einem erneuerten Sozialismus — sofern denn eine solche noch geführt werden soll. Insofern erweisen sich die alten Auseinandersetzungen als eine Vergangenheit, die nicht vergehen will. Und es wird einer neuen, einer besonderen Diskussionskultur unter Progressiven und Linken bedürfen, die sich aus dieser anhaltenden Aktualität ergebenden Probleme produktiv anzugehen.
Die vor uns liegende Diskussion dreht sich dabei wesentlich um zwei Fragen: Wie kann man die Geschichte des ehemals scheinbar real existierenden Sozialismus verstehend deuten? Und: Welche praktischen, politisch-strategischen Konsequenzen ziehen Linke und Sozialisten daraus?
Der von dem linken Amsterdamer Historiker Marcel van der Linden in der "Edition Linke Klassiker" herausgegebene Band* nähert sich vor allem der ersten dieser beiden Fragen und versammelt Auszüge aus klassischen Texten der trotzkistischen Kritik der Sowjetunion.
Man mag diese ideologische Beschränkung der Auswahl bedauern, weil die sozialistische Kritik des einstmals realen Sozialismus (an dem, wie Rudi Dutschke bekanntlich betonte, alles real war, nur nicht der Sozialismus) um einiges vielfältiger gewesen ist. Der Vorteil ist jedoch, dass dadurch die Hauptzüge der Diskussion deutlicher werden, denn auch die trotzkistische Kritik war alles andere als homogen und spiegelt (fast) die ganze Breite der Debatte wieder.
Was der Band als gegeben voraussetzt und nicht weiter diskutiert — und hiermit werden bereits viele Leserinnen und Leser ihre Probleme haben — ist die Einschätzung, dass die betreffenden Gesellschaftsformationen keine sozialistischen Gesellschaftsformationen waren. Mit dieser Kritik stellt sich aber allen Kritikern des "realen Sozialismus" die Frage, um was für Gesellschaftsformationen es sich denn sonst handelte. Haben wir es bei ihnen mit einem Rückfall in einen wie auch immer konkret gearteten (Staats-)Kapitalismus zu tun? Oder waren wir Zeugen einer historisch neuartigen Produktionsweise, eines gleichsam bürokratischen Kollektivismus, der seine Wurzeln in der Herrschaft einer historisch neuartigen bürokratischen Klasse gefunden hat?
Van der Linden argumentiert in seiner ausführlichen Einleitung zu den Texten (von Leo Trotzki, Tony Cliff, Antonio Carlo, Hillel Ticktin, Ernest Mandel und Chris Arthur), dass sich die These von einem neuen Kapitalismus ebenso als falsch erwiesen habe wie die These von einer neuen herrschenden Klasse der Bürokratie. Die Thesen eines Charles Bettelheim, der in der Funktionsweise des "sozialistischen" Unternehmens die kapitalistische Logik zu erkennen glaubte, oder eines Tony Cliff, der diese Logik über die Integration in den kapitalistischen Weltmarkt wirken sah, widersprechen, ebenso wie die Thesen vom bürokratischen Kollektivismus als einer neuen herrschenden Klasse bspw. bei Antonio Carlo, nicht nur Kerntheoremen der marxistischen Theorie (der Werttheorie, der Marxschen Klassentheorie und seiner Geschichtstheorie). Auch die real abgelaufene Geschichte der letzten beiden Jahrzehnte kann nun als ordentliche Falsifizierung derselben dienen.
Der sich mehr an der Theorietradition von Hillel Ticktin orientierende Van der Linden scheut sich auch nicht, Kritik zu üben an den Argumenten, die Leo Trotzki selbst und sein wohl wichtigster Schüler des 20.Jahrhunderts, Ernest Mandel, vorgetragen haben, um zu belegen, dass es sich bei diesen Gesellschaftsformationen um "degenerierte Arbeiterstaaten" gehandelt habe, die aus dem Doppelcharakter der sowjetrussischen Revolution erwachsen seien, geprägt einerseits durch sozialistische, d.h. auf dem verstaatlichten Eigentum aufbauenden Produktionsverhältnisse, und andererseits von "bürgerlichen" Verteilungsnormen und - methoden, die eine unter dem Druck von Rückständigkeit und kapitalistischem Umfeld stehende Arbeiterbürokratie gezwungen gewesen sei anzuwenden. Dass die Trotzki‘sche und Mandel‘sche Konzeption um einiges nuancierter und flexibler gewesen ist, kommt bei ihm leider etwas zu kurz. Nichtsdestotrotz ist seine Kritik berechtigt, dass die Trotzki-Mandel‘sche Theorie einer der eigentlichen Planwirtschaft äußeren, "parasitären" Rolle der Bürokratie mindestens ungenau ist und zu Missverständnissen einlädt, denn der "sozialistischen" Bürokratie kam durchaus eine die Produktions- und Distributionsverhältnisse tragende Rolle zu. Entsprechend war die Trotzki-Mandel‘sche Theorie einer weniger sozialökonomischen, denn vielmehr politischen Revolution gegen die herrschende realsozialistische Bürokratie nicht ohne Fallstricke.
Mandel wusste allerdings um diese Fallstricke und betonte mehrfach — bspw. in einem von Van der Linden ausgelassenen Teil jenes Interviews, das sich als Dokument in diesem Band findet —, dass die Vorstellung einer "rein politischen" Revolution "eine absurde Vorstellung ist", da natürlich eine solche politische Revolution gegen die herrschende Arbeiterbürokratie "unendlich viel größere gesellschaftliche und wirtschaftliche Auswirkungen haben (wird) als eine bürgerliche politische Revolution".
Auch vor einer gewissen Scholastik in der Debatte warnte Mandel. Leider findet man sie in diesem Band im letzten Beitrag von Chris Arthur. Den einzigen nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und ihrer Satellitenstaaten geschriebenen Beitrag kann man als Ausdruck jenes Zustandes der Verwirrung betrachten, in dem sich die antistalinistische Linke nach Van der Linden noch immer befindet.

Obwohl Arthur selbst feststellt, dass "das Kapital" (gibt es denn "das" Kapital?) eine originäre Einheit von Form und Inhalt bildet, sieht er es in der historischen Sowjetunion fortwirken. Dort sei zwar die gesellschaftliche Form des Kapitals zerstört worden, aber dessen Inhalt habe sich im Fabriksystem materialisiert und entsprechend fortexistiert, was "eine sich selbst zerstörende Monstrosität" zur Folge gehabt habe. So sieht er in den ehemals realsozialistischen Gesellschaftsformationen einen Hinweis darauf, "dass das Kapital die Eliminierung der Kapitalistenklasse überleben kann".

Solche Kapriolen eines zeitgenössischen "Wertform"-Analytikers zeitigen natürlich ausgesprochen wirre Konsequenzen:
"Die UdSSR muss als die Negation des Sozialismus innerhalb des Sozialismus verstanden werden, was der Tendenz nach den Kapitalismus wiederbegründete, wie es dann auch wirklich geschehen ist."
Die Diskussion um den Charakter der Übergangsstaaten ist dann doch etwas gehaltvoller gewesen. Und es bedarf offensichtlich besonderer Anstrengungen, diesen Gehalt wieder zu aktualisieren. Wichtig wäre dies allemal, denn wir werden diese Vergangenheit einfach nicht los — gerade weil sie der bedeutendste weltgeschichtliche Versuch einer Überwindung des real existierenden Kapitalismus gewesen ist, aus dem Lehren zu ziehen sind, wenn man abermals einen solchen weltgeschichtlichen Sprung beabsichtigt.

La burocracia en 1989-1990

Die Privatisierung des DDR-Staatseigentums: Die Bürokratie bringt ihre Mitgift ein


La burocracia en su percepción contemporánea

Marxistische Bürokratiekritik, von Manuel Kellner

  • Manuel Kellner, Kapitalismusanalyse, Bürokratiekritik und sozalistische Strategie bei Ernest Mandel, Univ. Marburg, Dissertation, 2005 PDF
4 Bürokratiekritik 169
4.1 Mandels Erklärung und Kritik der Bürokratie in der Arbeiterbewegung 169
4.2 Stalinismuskritik 185
4.3 Aufbrechen des stalinistischen Monolithismus und „sozialistisches Lager“ 201
4.4 Versuchung „Substitutionismus“: Wurzeln der Stellvertreterpolitik 219
  • Steen Steensen, Unsere neue Herrscherklasse: Der Weg der Intellektuellen zur Macht (Google eBook), epubli, 2014, ISBN 9783844297201
Die intellektuelle Klasse hat in der westlichen Welt die Schaltzentren der Macht in einer langewährenden strukturellen Revolution erobert. Die Universitäten haben eine neue Herrscherklasse hervorgebracht. Ausbildung und Amt haben Kapital und Besitz verdrängt. Im Studentenaufruhr von 1968 wurde der historische Wechsel in der herrschenden Klasse sichtbar. Welche Rolle spielten die Intellektuellen in der Vergangenheit? Wie gelang es der intellektuellen Klasse, die Eigentümergesellschaft zu entmachten? Welche Ideologien bahnten den Weg für die intellektuelle Machtübernahme? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Buch. Als Oberklasse werden die Intellektuellen die Gesellschaft nach ihrem Bilde formen – wie alle Herrscherklassen im Verlauf der Geschichte. Was erwartet uns in einem von Intellektuellen geprägten Regime? Kann die Demokratie in dem neuen Zeitalter überleben? Die soziale Komödie ist von 1982 und dennoch genauso erleuchtend für die heutigen Leser. Der Zustand unserer Gesellschaft bestätigt die Vorhersagen des Buches. Der intellektuellen Klasse gehört die Zukunft, die kapitalistische Epoche ist vorbei. Die neue intellektuelle Herrscherklasse setzt die politische Tagesordnung.

El lenguaje político de la burocracia moderna

Lo "exento de alternativas"

La expresión "alternativlos" apareció en el lenguaje político alemán aproximadamente en 2010, año en que fue elegida como "vocablo despropósito" por la Sociedad de la Lengua Alemana. Se usa en el sentido de "que no permite alternativas, que no presenta otras posibilidades, sin alternativa" y sugiere que en un proceso de toma de decisiones de antemano no hay alternativas y por tanto tampoco necesidad alguna de discutir o argumentar sobre la materia. Es el caso de la imposición de las posturas de los supuestos peritos o expertos en virtud de sus certificaciones.